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Brotsorten: Die beliebtesten Brote im Überblick

Deutschland gilt als Brotland. In kaum einem anderen Land dieser Welt gibt es so viele verschiedene Brotsorten wie hier. Dabei wächst das Brotangebot kontinuierlich, denn die Bäckereien kreieren immer wieder neue Sorten und Rezepte. Dazu kommen internationale Brotspezialitäten, die aus den verschiedensten Ländern nach Deutschland kommen und hier Anhänger finden. Doch welches sind eigentlich die beliebtesten Brotsorten? Dieser Fragen haben wir uns für den Ratgeber angenommen und haben für Sie die populärsten Brotvarianten zusammengestellt.

Wie unterscheiden sich die Brotsorten voneinander?

Gerade beim Brot zeigt sich der Bundesbürger experimentierfreudig und probiert die verschiedensten Sorten aus. Tatsächlich unterscheiden sich die Brotsorten in vielen Details voneinander. Das wichtigste Merkmal ist natürlich der Geschmack. Es gibt in Deutschland Brote, die eher süß schmecken, andere sind herzhaft und kernig und der Klassiker, das Mischbrot, schmeckt nach Sauerteig. Aufgrund der Geschmacksvielfalt gibt es hierzulande eigentlich für jeden die passende Variante.

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Außerdem fallen die Brote durch unterschiedlichen Mehlgehalt und verschiedene Mehlsorten auf, die verarbeitet werden. Bei den meisten Broten kommen zudem mehrere Mehlsorten zum Einsatz. Auch bei den anderen Zutaten unterscheiden sich die Brotsorten erheblich voneinander. So gibt es Brotvarianten, die mit Nüssen versehen sind, anderen enthalten Karotten und Zwiebeln und wieder andere sind dagegen mit Sonnenblumen- und Kürbiskernen angereichert.

TIPP: Ein gutes Brot erkennen Sie immer an einer knusprigen Kruste und einer weichen Krume im Inneren. Die Kruste sorgt unter anderem dafür, dass das Innere des Brotes nicht austrocknet.

Die drei Brotklassiker aus Deutschland

In den letzten Jahren sind zahlreiche neue Brotsorten in den Regalen der Bäckereien dazu gekommen. Die Favoriten sind aber bis heute die Klassiker:

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Variante Hinweise
Mischbrot Wenn Sie einen deutschen Klassiker unter den Broten suchen, probieren Sie das Mischbrot. Von dem einfachen Mischbrot haben sich in den letzten Jahren verschiedene Varianten abgespalten. Bei dem Mischbrot, das in einigen Regionen auch als Graubrot bekannt ist, werden Weizen- und Roggenmehl verarbeitet. Typisch ist, dass der Anteil des Weizenmehls bei über 50 Prozent liegt. In diesem Fall ist von einem Weizenmischbrot die Rede.

Es gibt auch Varianten, bei denen der Anteil des Roggenmehls höher ist. Dann ist von einem Roggenmischbrot die Rede. In diesem Fall muss als zweite Mehlsorte aber nicht zwingend Weizenmehl verwendet werden. Es kann auch auf Dinkelmehl ausgewichen werden.

Bei dem typischen Mischbrot kommt Sauerteig zum Einsatz. Weiterhin wird auf Bäckerhefe gesetzt.

Mehrkornbrot Sehr gern wird in Deutschland auch das Mehrkornbrot gegessen. Das Mehrkornbrot ist dem Mischbrot an sich sehr ähnlich. Es gibt hier eine Besonderheit: Mehr als 5 Prozent des Brotes müssen auch aus Körnern bestehen. Für den Grundteig werden in der Regel verschiedene Mehlsorten verwendet. Ist von einem Dinkel-Mehrkornbrot die Rede, sind mehr als 20 Prozent Dinkelmehl enthalten. Meistens wird auch hier Sauerteig als Backtriebmittel eingesetzt. Die meisten Brote enthalten außerdem Klebeeiweiß, wodurch zwar die nötige Bindung erreicht, aber auch dazu beigetragen wird, dass das Brot schön weich ist.
Schwarzbrot Es gilt zum einen als sehr gesund und zum anderen als ausgesprochen herzhaft. Das Schwarzbrot ist ein Kassenschlager in den Bäckereien. Es wird immer aus dem vollen Korn hergestellt. Die Körner werden für die Teigzubereitung vollständig gemahlen. Der Gesetzgeber schreibt übrigens vor, dass ein Schwarzbrot oder auch Vollkornbrot immer zu wenigstens 90 Prozent aus vollen Körnern bestehen muss. Auch hier kommt der Sauerteig als Treibmittel zum Einsatz.

Weizenbrote: Ein Klassiker mit kleinen Schwächen

Gerade für Kinder sind Weizenbrote meistens der Favorit schlechthin. Das liegt unter anderem daran, dass die Weizenbrote nicht ganz so markant im Geschmack sind. Außerdem lassen sie sich ganz vielseitig belegen und schmecken mit Wurst und Käse ebenso wie mit Marmelade. Beim Weizenbrot besteht der Teig wenigstens zu 90 Prozent aus Weizenmehl. Auf einen Sauerteig wird verzichtet, stattdessen wird Hefe als Treibmittel eingesetzt.

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WICHTIG: Es gibt auch spezielle Ausführungen des Weizenbrotes, wie das Ciabatta, bei denen mit einem Natursauerteig gearbeitet wird.

Weizenbrot hat den Nachteil, dass es frisch zwar sehr lecker ist, es allerdings schon nach kurzer Zeit austrocknet. Damit es dann trotzdem noch für Appetit sorgt, ist es empfehlenswert, es in einem Toaster kurz aufzufrischen. Weizenbrote werden übrigens auch sehr gern für Sandwiches aller Art verwendet.

Vor- und Nachteile von Weizenbrot

  • lässt sich vielseitig belegen
  • schmeckt überbacken und getoastet sehr gut
  • wahlweise ohne Sauerteig
  • ist bei Kindern ausgesprochen beliebt
  • passt auch sehr gut zur Marmelade und süßen Aufstrichen
  • wird sehr schnell trocken

99 Prozent der Deutschen essen Brot

Ohne Brot ist für viele Deutsche der Alltag kaum denkbar. Ob zum Abendessen oder am Morgen: Ein leckeres Brot lässt sich eigentlich immer verzehren. Das bestätigen auch Umfragen, die immer wieder zum Brotkonsum in Deutschland gemacht werden. Demnach kaufen insgesamt 99 Prozent der Deutschen wenigstens einmal jährlich ein Brot. Doch bei dem einen bleibt es nicht. Durchschnittlich 45 bis 47 Brote werden von den Bundesbürgern nach Hause getragen. Pro Haushalt werden damit über 46,3 Kilogramm Brot jedes Jahr verbraucht. Diese Menge ist beachtlich und die deutschen Bäcker tun einiges dafür, dass das auch so bleibt. So gibt es immer wieder neue leckere Brotsorten, die probiert werden können.

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Brot ist übrigens nicht nur lecker und vielseitig. Es hat sich in den letzten Jahren auch zum deutschen Weltkulturerbe entwickelt. Es gibt übrigens kaum ein anderes Brot, das so beliebt ist wie das Deutsche. Einen regelrechten VIP-Status genießt das deutsche Brot mittlerweile in Asien. Hier wird aber auch gern auf andere Backwaren zurückgegriffen. Jedes Jahr kommen übrigens zahlreiche asiatische Bäcker nach Deutschland, um hier die Kunst des Brotbackens zu lernen.

Die UNESCO hat das deutsche Brot schließlich 2014 als immaterielles Weltkulturerbe anerkannt und entsprechend gewürdigt. Dabei ist Brotbacken eine Kunst für sich. Um das perfekte Brot zu zaubern, braucht es Fachwissen, das richtige Gespür und natürlich auch ein glückliches Händchen. Immer mehr Haushalte in Deutschland versuchen sich mittlerweile darin, ihr Brot selbst zu backen, weil es in der Regel deutlich günstiger ist. Angetrieben wird dieser Trend von den Brotbackautomaten, die einen riesigen Teil der Arbeit übernehmen. Es gibt eine ganze Reihe von Brotbackmischungen, bei denen die trockenen Zutaten schon enthalten und aufeinander abgestimmt sind, sodass nur noch die richtige Wassermenge dazu gegeben werden muss. Die Verarbeitung der Zutaten und das Backen übernehmen dann die Automaten.

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